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Erwartungen vs. Realität

Aktualisiert: 27. Okt. 2022

Jeder kennt es mittlerweile...du siehst etwas bei Instagram und hast dadurch ein bestimmtes Bild im Kopf und zugleich hohe Erwartungen. Schlussendlich ist es aber gar nicht so wie dargestellt und du bist enttäuscht. Genau das ist mir auch passiert. Bevor wir mit unserem Camper losgefahren sind, habe ich diversen Van-Life Influencern gefolgt und habe mich genau dorthin geträumt, an die einsamen Plätze direkt am Meer.

Die Realität sah dann etwas anders aus. Als wir uns vom Mont St. Michel auf den Weg in Richtung Meer gemacht haben, habe ich mir ausgemalt, wie unser Stellplatz aussehen soll. Über Park4Night bin ich dann auch fündig geworden. Ein Platz mit Blick aufs Meer an einem Top Surf-Strand für Anfänger.


In der Dämmerung sind wir dann an besagtem Stellplatz angekommen und mussten uns der Realität stellen: Eine Höhen-Barriere von 1,8m, wir messen ganze 2,6m…

Diese ganze Aktion hat mir erst einmal einen kleinen Dämpfer versetzt. Das war´s also mit meiner Vorstellung vom Van-Life, wenn das jetzt überall so ist. In meinen Gedanken standen wir jeden Tag am Meer und konnten beim Einschlafen den Wellen lauschen. Was, wenn jetzt alle Stellplätze am Strand jetzt eine Höhenbarriere haben? Gefangen in diesem Gedanken-Karussell ging es dann zu einem Wohnmobil-Stellplatz etwa 5 Min entfernt vom Meer.

Setzt du dir auch manchmal Ziele und Erwartungen, die komplett außerhalb deiner Kontrolle sind?

Wie kann ich die Höhenbarriere entfernen? Gar nicht. Diese Erwartung ist also außerhalb meiner Kontrolle und trotzdem bin ich enttäuscht.

Was nun?

Soll ich jetzt meine Erwartungen runterschrauben? Nein, ganz bestimmt nicht. Ich bin weiterhin auf der Suche nach den besten Spots direkt am Meer (SPOILER: Ja, es gibt sie, die guten Spots direkt am Meer). Und auch wenn diese Spots rar sind ist es ok. Jetzt gerade haben wir keinen Meerblick da wo wir stehen…aber wisst ihr was? Genau dafür haben wir unsere Dachterrasse gebaut, damit wir für diese Fälle gerüstet sind :)


Und mit meiner kurzzeitigen Enttäuschung weiß ich zum Glück mittlerweile auch, wie ich umgehen kann.

Ganz wichtig: Essen

Wenn auch noch das Bedürfnis nach Essen nicht gestillt ist, dann wird es ganz kritisch….also besser die Stellplatzsuche nach dem Essen starten oder einen kleinen Snack parat haben ;)

Meine Emotionen zulassen

Es ist ok sich nicht gut zu fühlen. Auch wenn ich gerade die Zeit meines Lebens habe und ich dankbar für diese Zeit bin, heißt es nicht, dass ich nicht alle Gefühle und Emotionen zulassen darf, die sich so ankündigen.

Über meine Emotionen sprechen

Entweder ich unterdrücke meine Enttäuschung und weiß ganz genau, dass ich dadurch schnell in die Abwärtsspirale meiner Laune gerate, oder ich rede über meine Emotionen. Letzteres hilft mir die Kontrolle über meine Laune wiederzuerlangen.

Wann war bei euch das letzte Mal etwas nicht so wie in euren Erwartungen?

Am Morgen nach der misslungenen Stellplatzsuche ging es dann auf den Campingplatz⛺ Hier konnten wir dann das erste Mal für ein paar Tage so richtig runterkommen und sogar unsere Hängematte aufspannen. Also war es am Ende gar nicht so schlimm und hat sich alles zum Positiven gewendet!


Hier noch ein paar tolle Aussichten...


Und hier nochmal Video durch den Van!


Ich freue mich wie immer über eure Kommentare!

Eure Hannah

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